GLOSSAR 2D & 3D
A
ADI
Abkürzung für Autodesk Device Interface, einer Schnittstelle zu Produkten von Autodesk
Analog
Ständig variierendes, elektronisches Signal um Informationen zu reproduzieren. Gegensatz: digital.
Analogmonitor
Monitor, der die unterschiedlichen Voltstärken zur Farbkontrolle verwendet um eine große Anzahl Farben darzustellen, aber nur wenig Eingabe erfordert
Animation
Filmtechnisches Verfahren, um unbelebten Objekten im Trickfilm Bewegung zu verleihen.
Auflösung
Anzahl der Bildschirmpunkte (Pixel) in horizontaler und vertikaler Richtung auf dem Bildschirm. Je höher die Auflösung, desto klarer und schärfer wirkt das Bild.
AVI
Audio Video Interleaved: Software- Videokompression für Multimedia unter Windows
B
Bandbreite
Erforderliche Kapazität für die Menge und Übertragungsgeschwindigkeit von Daten.
Benchmark
Maßstab für einen Leistungsvergleich
Blendenflecke
Das einfallende Licht spiegelt sich zwischen den Linsen eines Kameraobjektivs - aller Oberflächenvergütung zum Trotz. Helle Lichtquellen, die direkt in die Kamera strahlen, erzeugen deshalb mehrere Lichtflecken auf dem Film, meist in Form der Blende (z.B. Fünfeck). Hinzu kommen Stern- und Halo-Effekte. 3D-Software ahmt diese Unsauberkeiten nach, um Lichtquellen so abzubilden, wie man es aus dem Kino kennt. Kameraschwenks lassen die Lichtfiguren dramatisch über die Bildfläche wandern.
Bildgröße (Frame Size)
Bildbreite und -höhe, in Pixeln ausgedrückt.
Bildrate
Anzahl der dargestellten Bilder pro Zeiteinheit. Softwarevideos haben eine feste Bildrate, beim Abspielen kann die wirklich dargestellte Bildrate von der im Video angebotenen erheblich abweichen.
Bildwiederholrate
Die vertikal Bildwiederholrate in Hz gibt an, wieviele Bilder pro Sekunde auf dem Bildschirm dargestellt werden. Je höher die Bildrate, desto flimmerfreier die Anzeige.
Bit
(Binary digit) Kleinste Informationseinheit eines digitalen Systems, einzelner Ja/Nein- bzw. 0/1- oder Strom/kein-Strom-Zustand
Bits pro Pixel
Anzahl von Bits, die die Farbinformation eines Pixels darstellen.
8 bit entsprechen 256 Farben,
16 Bit ergeben ca. 65.000 Farben (High Color) und mit
24 Bit lassen sich 16,7 Millionen Farben (TrueColor) darstellen.
32 Bit pro Pixel erlauben die Darstellung von 16,7 Millionen Farben + 8 Bit Alpha Kanal für Transparenz informationen ( -> Alpha Kanal )
Booting/Booting Up
Das Starten eines Computer. Es gibt zwei verschiedene Arten: ein Warmstart wird durch das gleichzeitige Drücken der Tastenkombination STRG/ALT/ENTF erreicht und kann nur während des Betriebs des Computers durchgeführt werden. Ein Kaltstart erfordert die Bedienung des EIN/AUS-Schalters.
Bussystem
System paralleler Datenleitungen, um Informationen zwischen verschiedenen Systemkomponenten zu übertragen, vor allem zu Erweiterungskarten (z.B. PCI-Bus).
C
CAD
Computer Aided Design - Mittels eines Computerprogrammes hergestellte Objekte und Formen.
Clipping
Alle derzeit unsichtbaren Bereiche eines 3D-Bildes (abhängig von der zu berechnenden Perspektive) werden ausgegrenzt und bei nachfolgenden Bildberechnungen ausgelassen. Dadurch erfolgt eine deutliche Performancesteigerung.
CMYK-Farbmodell
Subtraktives Vier-Farbmodell Farbmodell mit den Grundfarben Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) sowie der zusätzlichen Farbe Schwarz (K). Durch dieses Farbmodell lassen sich brillantere Bilder drucken, als mit dem CMY-Farbmodell, da die zusätzliche Grundfarbe Schwarz mangelnde Deckkraft der drei Grundfarben ausgeglichen wird. Desweiteren ist es bedeutend preiswerter, dunkle Flächen mit Schwarz abzudunkeln, als diese allein durch die drei Grundfarben (CMY) darzustellen.
CPU
Abkürzung für Central Processing Unit, dem Hauptprozessorchip des Computers, z.B. Pentium-Chip.
Cropping
Beschneiden von Bildern. Um einen relevanten Bildausschnitt zu produzieren, müssen irrelevante Randteile weggeschnitten werden. Rohscans im Batchverfahren beispielsweise weisen solche Ränder auf, da man nicht für jedes einzelne Bild manuell den relevanten Auscchnitt bestimmen kann. Bei Foto Digital Service geschieht das Cropping in einem computergesteuerten Prozeß gleich nach dem Scannen der Bilder.
Cyberspace
1. Das abstrakte Universum auf der anderen Seite des Computerbildschirms 2. Die weltweiten Netzwerke und Telekommunikations-Verbindungen
D
Digital
(1) Methode um Ton oder andere Wellen als eine Folge von Binär-Zeichen darzustellen (2) Einstellungsmethode für Radios, bei der die gewünschte Frequenz digital berechnet wird. (3) Numerische Darstellung von Information. Gegensatz: analog.
Digitalmonitor
Auch TTL genannt. Ein Monitortyp, der Signale auf EIN oder AUS setzt, um die Darstellungsfarbe festzulegen. Beispiele für Digitalmonitore sind Enhanced Color Display von IBM oder Monochrome Darstellung.
Digitalisieren
Übersetzung eines analogen Signals in digitale Daten, z.B. durch das Scannen eines Bildes
Digitalisierer
Eingabegerät aus dem CAD-Bereich, um gedruckte Grafiken und Zeichnungen abzutasten, d.h. sie in digitale Computergrafiken umzuwandeln.
DirectColor
Oberbegriff für TrueColor, RealColor und HiColor. Hier wird der im Video-RAM gespeicherte Wert nicht in einer Tabelle übersetzt, sondern direkt an die D/A-Wandler gelegt. Dazu muss die Farbinformation in voller Breite für jedes Pixel gespeichert werden.
Dithering
Verfahren um Bilder mit ursprünglich hoher -> Farbtiefe auch mit geringerer Farbtiefe und damit geringerer Dateigröße gut darzustellen. Dabei wird das Bild gerastert und Farbwerte werden interpoliert:
dpi
dots per inch; Auflösungsfeinheit in "Punkten pro Zoll"; (1 Zoll = 2,54 cm)
DPI
Dots Per Inch - Punkte pro Zoll Maß für die Auflösung optischer Ein- und Ausgabegeräte. Die Auflösungen von Druckern und Scannern werden in DPI angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 cm, somit entspricht eine Auflösung von 100 DPI ca. 39 Pixel pro Zentimeter oder 3937 Pixel pro Meter.
DRAM
Abkürzung für Dynamic Random Access Memory, einem Speicher zum Lesen und Schreiben, der flüchtig ist.
DXF
Im CAD gebräuchliches Daten Format, entwickelt von der Firma Autodesk, für den Austausch von Polygonflächen-und liniendaten (Zwei-und Dreidimensional) mit X- und Y- beziehungsweise Z- Koordinaten ohne Modellhierachien und ohne Materialeigenschaften.
E
Enviroment Mapping
Bezeichnet Spiegelungen der Umgebung auf die Oberfläche eines Objektes.
Environment-Map
Im leeren Raum lassen sich keine Wirkungsvollen Szenen mit metallischen Objekten herstellen: Es fehlt eine Umgebung, die sich in den Oberflächen spiegelt. Wahlweise arbeiten viele 3D-Programme daher mit einer Environment-Map dem zweidimensionalen Bild einer erfundenen Umgebung, das sich dann in den Objekten widerspiegelt. Dieses Verfahren erlaubt außerdem Metalleffekte ohne die komplette Berechnung der Spiegelungen (Raytracing).
Extrudieren
Das Extrudieren erlaubt dem Anwender, aus zweidimensionalen Flächen dreidimensionale Objekte zu erzeugen. Firmenlogos und räumliche Schriften sind mit dieser Funktion schnell erstellt. Man benötigt die Schrift oder das Logo als Fläche, wählt die Funktion aus und gibt nur noch an, in welche Richtung und wie tief extrudiert werden soll.
F
Farbmonitor
Monitortyp, der Informationen in Farbe darstellen kann. Oft auch RGB(rot, grün, blau)-Monitor genannt, in Bezugnahme auf die Signale, die zur Darstellung nötig sind.
Farbtiefe
Auch Pixeltiefe genannt. Anzahl von Bits pro Pixel, die Farbinformationen enthalten. Ein System, das 8 Bits per Pixel verwendet, kann 256 Farben darstellen. Ein System, das 16 Bits per Pixel verwendet, kann 65.536 Farben darstellen. Ein System, das 24 Bits per Pixel verwendet, kann über 16,7 Millionen Farben darstellen. 24-Bit-Farben werden oft als Echtfarbdarstellung bezeichnet, weil das menschliche Auge ungefähr zwischen 6 Millionen verschiedenen Farben unterscheiden kann oder weniger als im 24-Bit-Farbsystem zur Verfügung stehen. 24 Bits bedeutet 8 Bit für jedes RGB. Bei 32-Bit-Pixeltiefe werden zusätzlich 8 Bits für den Alpha-Kanal verwendet.
Siehe auch -> Dithering
Farbton
Synonym für Farbe.
Field Rendering
Ein spezieller Berechnungsmodus, der sinnvoll ist, wenn Animationen auf Videoband aufgenommen werden sollen. Videos laufen mit 25 Bildern/Sek. (PAL-Norm), allerdings besitzt jedes Bild zwei Halbbilder die um die 1/50 Sekunde versetzt ausgegeben werden. Bei schnellen Bewegungen ist im Halbbildmodus ein flüssigerer Eindruck zu verzeichnen, da das zweite Halbbild gegenüber dem ersten 1/50 Sekunde später angezeigt wird. Für Standbilder ist das Fieldrendering ungeeignet. Die Rechenzeiten steigen durch Fieldrendering kaum an.
Flächen
Flächen verwendet man, um ein Objekt zu schließen. Eine Fläche benötigt mindestens 3 Punkte, um ihre exakte Lage im Raum zu definieren. Drei Kanten stellen dabei ihre äußeren Begrenzungen dar. Manche 3D Programme z.B. Lightwave erlauben es, Flächen mit mehr als 3 Eckpunkten zu verwenden. Die Darstellung komplizierter Objekte wird damit zwar übersichtlicher, jedoch führt das nachträgliche Verändern dieser Punkte meist zu Modellierungs- und Renderfehlern, wenn die Punkte nicht mehr in einer Ebene liegen.
Flächendarstellung
Anders als im Wireframe-Modus erscheinen die Objekte bei der Flächendarstellung undurchsichtig. Zusätzlich hat man hier auch die Möglichkeit, die Flächen schon schattiert -Flat Shading- oder gar gerundet -Goraud Shading- darstellen zu lassen. Man bekommt hier schon einen ersten Eindruck von der räumlichen Gestaltung des Objekts.
Focal Blur
Simulation von Unschärfe, da Computerberechnete Bilder von vorne bis hinten gestochen Scharf sind.
Fogging
Darstellung von Nebel, Dunst und Schleiereffekte in verschiedenen Dichten. Fogging fällt in die Kategorie atmosphärischer Effekte.
Filter
Spezielle Effekte können durch Filter einen Video-Clip oder ein Bild sehr verändern. Filter können auch Probleme aufgrund von Farbkontrasten, -Helligkeit oder -Balance korrigieren.
fps
Frames per second. Maßeinheit der Bildrate bei Videos und Animationen. Flüssige Bildfolgen erhält man bei einer Bildrate von etwa 200 frames per second. Fernsehen wird mit 25 Bildern pro Sekunde ausgestrahlt.
Frame
Einzelnes Videobild.
Frequenz
Die Anzahl der Samples pro Sekunde in einer Video- oder Sounddatei. Je höher die Frequenz, umso besser die Qualität des Videos bzw. Sounds.
G
Gammakorrektur
Die Helligkeitswerte sind in der Computerwelt digital ausgedrückt. Bei der Umsetzung in die für den Monitor verständlichen Signale unterlaufen Fehler. Diese Abweichung in der Helligkeit nennt man Gammawert. Nicht jeder Monitor ist gleich und so besitzt praktisch jeder Bildschirm einen anderen Gammawert.
Geometrie-Engine
(Geometrie-Setup) Teil der 3D-Hardware zur Berechnung der Formen und Festlegung der Lichtverteilung
Geometrieverarbeitung
Der Teil der Render-Pipeline, der die Position der Objekte berechnet. In der Regel muß man alle Objektkoordinaten zweimal transformieren: Vom lokalen Koordinatensystem des Objekts in das Weltsystem und von dort in das des Betrachters. Im Weltsystern findet die Beleuchtungsberechnung statt. In Spielen verzichtet man meist auf eine realistische Beleuchtung und kommt dadurch mit nur einer Transformation vom Objekt in das Betrachtersystem aus. Die Gleitkommaleistung des Systemprozessors begrenzt die Zahl der darstellbaren Objekte. Die nächste Generation der 3D-Chips führt diese Berechnungen in Hardware aus.
Grafikbeschleuniger
Gerät, dessen Ziel es ist, die Geschwindigkeit in Hochleistungs-Grafikumgebungen zu erhöhen.
GIF
Das GIF-Format gilt als das "Haus-"Format von CompuServe und wurde speziell für den Online-Einsatz entwickelt. Es zeichnet sich durch eine hohe Komprimierungsdichte aus (zum Vergleich: Bitmap-Dateien im BMP-Format sind bei gleichem Inhalt durchschnittlich zehnmal bis dreißig mal so umfangreich wie GIF-Dateien). Ein Nachteil des GIF-Formats ist, daß es maximal 256 Farben pro Datei speichern kann. Ein Pluspunkt ist dagegen, daß GIF-Grafiken verlustfrei komprimieren. ------------------------------------------ Erweitert am 2002-11-13 20:51:21 ------------------------------------------ Im Gegensatz zum veralteten GIF 87-Format können mit GIF 89a Animationen gespeichert und im Internet veröffentlicht werden. GIF unterstützt Interlacing (Stufenweiser Bildaufbau beim Laden einer Internetseite). Zudem können Grafiken transparent abgespeichert werden.
Graustufen
Ein Graustufenbild besteht nur aus Grauschattierungen. Das bedeutet normalerweise 254 verschiedene Grauschattierungen plus Schwarz und Weiß: 256 Graustufen insgesamt.
GUI
Graphical User Interface oder auf "Altdeutsch", die grafische Bedieneroberflläche , d.h. Möglichkeit mittels Maus auf einem virtuellen Arbeitsplatz auf dem Monitor zu arbeiten z.B.: WIN95 , WIN NT , OS/2 ,X Window System etc.
H
Helligkeit
Die Helligkeit eines Bildes wird dadurch bestimmt, wieviel Licht von diesem emittiert wird. Kein Licht (schwarz) bedeutet keine Helligkeit, reines weißes Licht hat die maximale Helligkeit.
HiColor
Steht für einen 15 oder 16 Bit pro Pixel breiten Grafikmodus (32.768 bzw. 65.536 Farben).
I
I/O Port
Abkürzung für Input/Output port, d.h. Eingangs- und Ausgangsschnittstelle, welche eine Adresse darstellt, um auf Hardwaregeräte zuzugreifen.
Interlaced-Darstellung
Der Bildschirm wird in Zeilen aufgeteilt. Beim Interlaced-Verfahren werden beim Bildschirmaufbau zuerst alle geraden, dann alle ungeraden Bildschirmzeilen aufgebaut. Dadurch wird höhere Grafikauflösung ermöglicht, aber der Bildschirm flimmert mehr als bei non-interlaced Monitoren, die den gesamten Schirm (mit jeder Zeile) jedes Mal vollständig aktualisieren.
Interpolation
Rechnerisches Verfahren zur Ermittlung von Zwischenwerten zwischen zwei feststehenden Punkten. In der Scannertechnologie wird die Interpolation genutzt, um höhere Bildauflösungen errechnen zu können, als der Scanner rein optisch leisten kann. Es gibt heutzutage Scanner, die aus einer optischen Auflösung von 300 DPI eine interpolierte Auflösung von 9600 DPI errechnen, also linear betrachtet das 32-fache oder in der Fläche gesehen, das 512-fache. Somit wird in einem Bild mit 9600 DPI, das mit einer optischen Auflösung von 300 DPI digitalisiert wurde, nur jedes 512. Pixel tatsächlich optisch erfaßt worden.
Intersection
Objekte werden voneinander getrennt, bzw. ein Schnittvolumen dieser wird gebildet.
Inverse Kinematik
Finger, Arme und Beine sind aus unzähligen Gliedern zusammengesetzt. Um eine Pose einzustellen (oder zu animieren), müßte man alle Körperglieder einzeln in die gewünschte Lage bringen (Vorwärts-Kinematik). Inverse Kinematik vereinfacht das: Mit ihrer Hilfe verhält sich das 3D-Modell wie eine Gliederpuppe. Es genügt zum Beispiel, an einer Fingerkuppe zu ziehen, um den Finger zu strecken - oder sogar den gesamten Arm. Fast alle modernen 3D Programme bieten die Option -Inverse Kinematik- an. Ist diese aktiviert, lassen sich auf sehr einfache Weise Charakteranimationen verwirklichen. Zusätzlich lassen sich Begrenzungswinkel angeben, um die Drehbarkeit der einzelnen Gelenke der des menschlichen Körpers anzugleichen.
J
JPG
Grafikformat mit skalierbarer Komprimierung. Grafikformat mit verlustbehafteter Komprimierung. Durch die hohe erreichbare Komprimierung hat das JPG-Dateiformat eine hohe Verbreitung erlangt - eben auch bis zu den Internet-Browsern, unter denen dieses Dateiformat von Anfang an zum Standard gehört hat. Besonders interessant ist die Skalierbarkeit der Komprimierung, die durch einen Komprimierungsfaktor einstellbar ist. Im Tausch für sehr hohe Komprimierung erhält man jedoch auch Komprimierungsartefakte. Je stärker das Bild komprimiert wird, umso ungenauer wird es reproduziert. ------------------------------------------ Erweitert am 2002-11-13 20:54:44 ------------------------------------------ JPG erreicht eine Farbtiefe von 24 Bit (True Color) und kann theoretisch rund 16.8 Mio Farben erzeugen.
K
Kbps
Abkürzung für Kilobits pro Sekunde, einer Einheit um Übertragungsraten zu messen.
Keyframe
Schlüsselbilder beschreiben bestimmte Situationen einer Animation; Zwischenschritte werden berechnet Bei einem Keyframe gibt man die Position eines Objektes an. So könnte z.B. Bild 1 und Bild 12 ein Keyframe sein. Bei jedem wird die genaue Position des Objektes angegeben. Das Programm berechnet dann darauf basierend die Bilder 2-11
Kompression
Verfahren zur Verringerung des Speicherbedarfes. Insbesondere Sprache und Bilder sind durch immer wiederkehrende Muster (Töne und Laute bei Sprache, Farbflächen bei Bildern) gekennzeichnet. Um diese Eigenschaft auszunutzen und den Platzbedarf für Bilder zu verringern, wurden unterschiedlichste Kompressionsverfahren entwickelt, darunter eindimensionale (LZW, Huffmann, RLE), zweidimensionale, deren Kompressionsalgorithmus auch die Flächeneigenschaft von Bildern berücksichtigt (JPG) oder gar dreidimensionale (MPEG), bei denen die zeitliche Abfolge einzelner Bilder als die dritte Dimension der Kompression angesehen wird.
Kontrast
Der Kontrast eines Bildes wird durch den Unterschied zwischen hell und dunkel bestimmt. Bei einem kontrastreichen Bild ist der Übergang zwischen hell und dunkel sehr krass; bei einem kontrastarmen Bild ist der Übergang zwischen hell und dunkel nicht eindeutig.
Korrelation
Wechselbeziehung; Die gegenseitige Einwirkung von Bestandteilen aufeinander.
L
Letterbox
Ist ein spezielles Verfahren, um Breitbildfilme auf herkömmlichen 4:3-Vollbildfernsehern wiederzugeben, ohne dabei das Bild zu beschneiden (wie z.B. Pan & Scan). Dabei werden schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand dargestellt.
Luminanz
Farbinformation bei der Übertragung von Videosignalen.
M
MPEG
Motion-JPEG. Dreidimensionales Kompressionsverfahren. Basierend auf JPEG wird MPEG zur Komprimierung von Bewegtbildern (Videosequenzen) verwendet. Die dreidimensionale Kompression ergibt sich dadurch, daß im Zeitverlauf aufeinanderfolgende Bilder nicht mehr komplett sondern als Differenz zum jeweils vorhergehenden Bild gespeichert werden.
Multimedia
Begriff, der die Integration von Textinformationen mit Standbildern, Videofilmen und Tönen beschreibt. Multimedia-Anwendungen erfordern leistungsfähige Hardware und geeignete Ein- und Ausgabegeräte.
Morphing
Spezialeffekt, in der eine Form allmählich in eine andere übergeführt wird.
N
Nebel
Ein Verblassungseffekt, der von dem Abstand des Objektes zum Betrachter abhängt.
nurbs
non uniform rational bi-splines eine modellingtechnik, bei der die kreuzpunkte des gitternetztes frei verschiebbar sind und dessen linien aus kurven (splines) bestehen-eignet sich sehr gut um organische körper zu modelieren.
O
Objekte
Objekte sind eigenständige dreidimensionale Körper, die sich zumeist aus mehreren Flächen, Kanten und Punkten zusammensetzen, wie zum Beispiel ein Würfel. Objekte können auch mehrere sog. Unterobjekte enthalten, die zum Hauptobjekt gruppiert sind. So ist es beispielsweise möglich, aus mehreren Kugeln und einem Kegel einen Schneemann zu bauen und alle Objekte zu gruppieren, um den Schneemann dann als einzelnes Objekt weiter zu verarbeiten.
P
Palette
Gesamte Anzahl der möglichen darstellbaren Farben. Eine Karte kann bis zu 16,7 Million Farben gleichzeitig darstellen von einer Palette mit 16,7 Millionen. Diese Fähigkeit wird oft auch als Echtfarbdarstellungen bezeichnet. Es wird angenommen, daß das menschliche Auge nicht mehr als 16,7 Millionen Farben unterscheiden kann.
Peripherie
Hilfsgeräte, die mit dem Computer verbunden sind (z.B. Monitor, Drucker, Tastatur, etc.).
Perspektive
Ist eine ebene bildliche Darstellung dreidimensionaler Objekte mit Hilfe einer Zentralprojektion oder einer Parallelprojektion. Die Zentralprojektion ist dem (allerdings einäugigen) Sehen nachgebildet. Werden alle Punkte des darzustellenden Gegenstandes durch Sehstrahlen mit dem Auge des Betrachters verbunden und schneidet man die Projektionsstrahlen auf einer Ebene ab (Bildebene, Projektionsebene), so ergibt die Schnittfigur ein ebenes Bild des darzustellenden Gegenstandes. Alle parallel zueinander liegenden, horizontalen Kanten des abgebildeten Gegenstandes laufen auf jeweils einen Fluchtpunkt zu, die allesamt auf dem Horizont liegen, der sich in der Regel auf Augenhöhe befindet (Zweipunktperspektive). Wenn beispielsweise bei der Darstellung von Gebäuden der Blick gesenkt oder gehoben wird, verschiebt sich der Horizont und es entsteht ein dritter Fluchtpunkt, auf den alle vertikalen Kanten zulaufen. Liegt! der Horizont der Bildebene sehr tief, so spricht man von einer Froschperspektive - liegt er sehr hoch, von einer Vogelperspektive.
Pixel
Abkürzung für Bildschirmpunkt (Pixel engl. von 'Picture Cell'), der kleinsten dargestellten Einheit auf dem Monitor. Sie könnte mit den Punkten der Fotoabbildungen in Zeitungen verglichen werden. Auch pel genannt.
Pixelschattierung (Dither)
Darstellung einer Farbe durch das Mischen von engverwandten Farben.
Pixeltiefe
Auch Farbtiefe genannt. Anzahl von Bits pro Pixel, die Farbinformationen enthalten. Ein System, das 8 Bits per Pixel verwendet, kann 256 Farben darstellen. Ein System, das 16 Bits per Pixel verwendet, kann 65.536 Farben darstellen. Ein System, das 24 Bits per Pixel verwendet, kann über 16,7 Millionen Farben darstellen. 24-Bit-Farben werden oft als Echtfarbdarstellung bezeichnet, weil das menschliche Auge ungefähr zwischen 6 Millionen verschiedenen Farben unterscheiden kann oder weniger als im 24-Bit-Farbsystem zur Verfügung stehen. 24 Bits bedeutet 8 Bit für jedes RGB. Bei 32-Bit-Pixeltiefe werden zusätzlich 8 Bits für den Alpha-Kanal verwendet.
Pixeluhr
Auch als Pixelfrequenz bezeichnet. Anzahl der Pixel, die pro Sekunde gezeichnet werden, angegeben in Mhz (Millionen pixel pro Sekunde). Die Werte sind entweder fest oder frei programmierbar.
PNG
Portable Network Graphics. Grafikformat mit verlustfreier Komprimierung. Benötigt etwa doppelt soviel Speicherplatz wie JPEG. PNG kann im Netscape Navigator mit Hilfe eines Plug-ins angezeigt werden.
Polygon
das Polygon wird als Oberbegriff für die kleinste Einheit verwendet, in die ein 3D-Objekt zerlegt wird. Diese Dreiecke bestehen entweder aus drei, zwei oder nur einem Vertex, denn theoretisch können alle Punkte eines Dreiecks auf einen einzigen zusammenfallen.
Postscript
Name einer Seitenbeschreibungssprache von Adobe. Dabei werden nicht einzelne Punkte, sondern ganze Objekte (Linien, Buchstaben) definiert. Zur Ausgabe von Postscript-Dateien braucht man besondere Drucker oder Programme.
Q
Quicktime
Systemerweiterung für das Windows-, Windows NT-, Macintosh- und Silicon Graphics-Betriebssystem zum Aufnehmen, Bearbeiten und Wiedergeben von Videos auf dem PC. Quicktime wurde von Apple entwickelt und liegt seit Anfang 1997 für alle genannten Plattformen in einer Vollversion vor. Im April 1999 hat Apple die Public-Beta-Version von QuickTime 4 als Macintosh- und Windows-Version veröffentlicht. QuickTime 4 bietet neben vielen Neuerungen im Detail vor allem das Streaming von Live- und gespeichertem Video- sowie Audio-Daten über das Internet. Steven Jobs, Mitbegründer und Dauer-Interims-CEO von Apple gibt das Feindbild vor: "Von heute an hat die Internet-Welt also die Wahl. Sie ist nicht mehr länger gezwungen, für Live-Streaming-Technologie eine Server-Gebühr an Dritthersteller wie z.B. Real Networks zu entrichten". Die wichtigsten Features von QuickTime 4: Die neue Oberfläche des QuickTime Players erlaubt di! e intuitive Steuerung etwa von Balance, Lautstärke, Höhen und Tiefen. Neu ist der direkte Zugang zu Internet-Inhalten mit einem einzigen Klick. Der QuickTime PictureViewer unterstützt jetzt mehr Grafikformate, darunter BMP, GIF, JPEG, PICT, PNG, SGI TIFF, Adobe Photoshop und FlashPix; Das QuickTime Webbrowser Plug-in gestattet es, QuickTime-basierte Medien direkt innerhalb von Webseiten darzustellen; Eine Vielzahl von Kompressionstechnologien erlauben es, Audio, Video und Grafik für das Internet, CD-ROM und DVD-ROM zu optimieren. Dazu zählen MP3, Sorenson Video, QDesign Music, Qualcomm PureVoice, H.261 und DVI; Volle Netzwerkprotokoll-Unterstützung für die Streaming-Standards RTP, RTSP, SDP, FTP and HTTP der IETF (Internet Engineering Task Force); Unterstützung von Video- und Animationsformaten wie AVI, DV, Macromedia Flash, OpenDML, GIG und FLC; QuickTime 4 Pro beinhaltet darüber hinaus das Einbinden von Video und von jeder Quelle einschließlich Str! eaming sowie den Export in gängige Grafikformate; eine Funktion zur Ge nerierung von Dia-Shows, neue Filter zum Bearbeiten von Filmen und Grafiken sowie Funktionen für die Aufbereitung von QuickTime-Movies für die Streaming-Verbreitung.
QuickTime TV
Apple stellte auf der MacWorld Expo (Mitte 1999) in New York QuickTime TV vor, mit dem Web-basiertes Fernsehen in hoher Qualität möglich ist. Der neue "Sendeplatz" im Internet bietet zahlreiche Programmkanäle an - von ABC News über Disney bis hin zum Musikkanal VH1. Abgerufen werden die gebührenfreien Sendungen mit der QuickTime 4 Software, die für Mac OS und Windows verfügbar ist. "QuickTime TV liefert bestes Sendeprogramm im Web," sagt Steve Jobs, Interim CEO von Apple Computer, "Die Zuschauer erleben zum ersten Mal Video und Audio via Internet in wirklich ansprechender Qualität." QuickTime TV besteht - wie traditionelles Fernsehen auch - aus vier wesentlichen Elementen: Der Empfänger bei QuickTime TV ist die QuickTime 4 Software zum Abspielen von Video und Audio auf dem Computer des Internetnutzers. Der Sender ist die QuickTime Streaming Server Software. Die gemeinsam mit Akamai Technologie! s optimierte Streaming-Infrastruktur dient als Übertragungsmedium. Die Medieninhalte namhafter Progammanbieter runden das Angebot ab.
QuickTime VR
Hinter diesem Namen verbirgt sich Apple's Virtual Reality Technologie, die auf IBR-Technik basiert (IBR = Image-based Rendering). Damit ist es möglich, virtuelle Räume mit Hilfe der Computermaus und Tastatur zu erkunden. Allein mit Maus-Bewegungen kann man durch Landschaften, Museen, Galerien etc. manövrieren, fast beliebig auf Objekte ein- und auszoomen und mit Hilfe von "Hot Spots" einzelne Objekte genauer betrachten. Da die Virtual-Reality-Szenen auf der Grundlage von Photographien realer Objekte beruhen, ergeben sich höchst extrem realistische Szenen.
R
RAM
Abkürzung für Random Access Memory (flüchtiger Speicher); der überschrieben werden kann.
RealColor
beschreibt normalerweise einen Grafikmodus von 15 Bits per Pixel oder 16 bpp, d.h. 32.768 oder 65.536 Farben.
Raster Image Processor (RIP)
Computerbaustein; empfängt Daten einer am Computer gestalteten Seite und "übersetzt" die Daten in ein Rasternetz von Punkten die auf dem Belichter ausgegeben werden
Referenz
Bezugsquelle, eigentlich Person oder Stelle, auf die man sich berufen kann, bei der Auskünfte eingeholt werden können.
Rendering
Rendering ist der englische Ausdruck für Berechnung und bezeichnet den Vorgang, bei dem ein Bild oder eine Animation vom Computer erzeugt wird. Die Zeitspanne, die für diesen Vorgang verbraucht wird, hängt stark von der Rechenpower des verwendeten Computers ab. Auch die Art des verwendeten Berechnungsalgorithmus z.B. Scanline o. Raytracing beeinflußt die Zeitdauer der Berechnung entscheidend.
RGB
Farbinformation wird im Rot/Grün/Blau-Farbformat gespeichert.
RGB 8 Farben
Der RGB 8-Farben-Datentyp ist ein 3-Bit Typ, in dem jedes Pixel eine von acht Farben annehmen kann. Die RGB 8-Farben-Bilder werden automatisch zu Indizierten 16-Farbbildern umgewandelt, wobei die acht Farben beibehalten werden, aber Platz für acht weitere Farben geschaffen wird. Sie können aber keinen Dateityp selbst in den RGB 8-Farben-Typ umwandeln.
RGB Echtfarbdarstellung (True Color)
RGB steht für Rot-Grün-Blau. Alle in diesem Datentyp darstellbaren Farben setzen sich aus je einem Anteil einer der drei Grundfarben zusammen. Der Anteil jeder der drei Grundfarben kann in 256 Stufen variieren. Wenn Sie diese Farben zusammenmischen, kommen Sie auf 16,7 Millionen mögliche Farbkombinationen. (3 mal 8-Bit = 24-Bit, 2 hoch 24 = 16,7 mio.). Das menschliche Auge kann zwischen Farbnuancen in dieser Größenordnung nicht mehr unterscheiden. Daher erklärt der Begriff True Color= Echtfarbdarstellung.
RGB-Farbraum
Monitore bilden aus den Farben Rot, Grün und Blau per additiver Mischung ein Bild mit unendlich vielen Farben. Die Verarbeitung von Bildinformationen erfolgt deshalb mit den Daten für die RGB-Farben. Die drei Farbvektoren bilden einen Farbraum, in dessen Ursprung der Wert für Schwarz und in der gegenüberliegenden Ecke der Wert für Weiß beschrieben wird.
Rotoscoping
Freistellung (Ausmaskierung) bewegter Objekte, beispielsweise im Film. Dies geschieht Frame by Frame in Handarbeit. Erweitert am 2001-05-29 14:49:52 Nachbearbeitung von einzelnen Bildern eines Videos bzw Films um gezielte Veränderungen vorzunehmen, z.B. um Gegenstände aus einer Szene zu entfernen/zu retuschieren.
S
Sättigung
Die Sättigung definiert die Reinheit einer Farbe. Eine Farbe mit hoher Sättigung ist sehr intensiv, eine Farbe mit niedriger Sättigung sieht ausgeblichen aus.
Schattierung (Flat, Gouraud, Phong)
Schattieren oder rendern bietet eine Möglichkeit, die Farben auf einer gewölbten Oberfläche zu definieren, um dem Objekt ein natürliches Aussehen zu verleihen. Um dies zu erreichen werden die Oberflächen in kleine Dreiecke aufgeteilt. Die drei wichtigsten 3D-Schattierungsmethoden unterscheiden sich im Algorithmus um die Dreiecksmethode anzuwenden:
- Flat-Schattierung: Mit dieser einfachsten Methode erhält jedes Dreieck eine einzige Farbe, was eine abgestufte Erscheinung der Oberfläche zur Folge hat.
- Gouraud-Schattierung: Die Farbschattierung eines Dreiecks wird durch Interpolation der Scheitelfarben berechnet, was der Oberfläche ein scheinbar glattes Aussehen verleiht.
Phong-Schattierung: Die Farbschattierung eines Dreiecks wird durch Interpolation der Scheitelfarben berechnet, wobei zusätzlich der Normalenvektor (d.h. die Position im Raum) in jedem Dreieck berücksichtigt wird.
Setup-Engine
Folgt in der Render-Pipeline unmittelbar auf die Geometrie-Engine. Der Dreiecksrenderer im 3D-Chip benötigt bis zu 30 verschiedene Parameter für jedes einzelne Dreieck, so zum Beispiel die Texturkoordinaten, die Perspektivparameter, den Anstiegswinkel der Dreieckskanten und die Zahl der vom Dreieck überdeckten Bildschirmzeilen. Die Setup-Engine berechnet diese Parameter aus den Koordinaten der Geometrieverarbeitung. Die heutige Chipgeneration führt das Triangle-Setup in Hardware aus und nimmt dem Systemprozessor dadurch viel Arbeit ab.
Shading
Schattierung von gekrümmten Flächen, damit diese möglichst realitätsnah aussehen. Dazu werden die gekrümmten Flächen in viele kleine Dreiecke aufgeteilt. Die drei wichtigsten 3D-Shading-Methoden unterscheiden sich darin, wie genau die Farbverläufe innerhalb dieser Dreiecke dargestellt werden: Flat Shading: die Dreiecke sind einheitlich gefärbt. Gouraud-Shading: der Farbverlauf ergibt sich aus der Interpolation der Eck-Farbwerte. Phong Shading: der Farbverlauf ergibt sich aus der Interpolation des Normalen-Vektors.
Skalierung
Anpassen an verschiedene Bildgrößen.
T
Texturendarstellung (Texture mapping)
Das Abbilden einer Bitmap auf einem Objekt unter Rücksichtnahme auf die perspektivische Korrektur (z.B.: Tapete an einer Wand oder Holzmaserung auf Möbeln). Auch Video kann dafür verwendet werden.
Tiefenunschärfe
Foto- und Videokamera können nur einen Teil der abgebildeten Szene scharf wiedergeben, da die Linse entweder auf die Person im Vordergrund oder die Landschaft im Hintergrund scharfgestellt werden kann. 3D Programme rendern dagegen von nah bis fern alles scharf, was unrealistisch wirkt. Mit der eingeschalteten Tiefenunschärfe kann man den -scharfen- Entfernungbereich eingrenzen. Die Renderzeiten steigen dabei geringfügig an. Dieser in 3D Software nachgeahmte Effekt hilft dem menschlichen Auge, die Perspektive wahrzunehmen.
TIFF
Target Image File Format Das TIFF-Format ist ein geräteunabhängiges Dateiformat für Rasterbilder. Ursprünglich von Aldus (Pagemaker) entwickelt hat es sich im DTP-Bereich als das Grafikformat schlechthin entwickelt. Es bietet inzwischen unterschiedlichste Kompressionsverfahren an (verlustbehaftete wie auch verlustfreie, unter anderem auch RLE, JPG und LZW).
Treiber
Der Teil einer Software, welcher interaktiv mit bestimmten Hardware-Komponenten Ihres Systems in Verbindung steht (z.B. Graphikkarten, Drucker, Tastatur). Treiber werden oft über die CONFIG.SYS während des Systemstarts geladen.
True Color-Darstellung
Gleichzeitige Darstellung von 16,7 Mio. Farben (24 oder 32 Bits pro Pixel). Die Farbinformation, die im Anzeigenspeicher gespeichert ist, wird direkt dem D/A-Umwandler übergeben und nicht erst durch eine Übersetzungstabelle verarbeitet. Daher müssen Farbinformationen für jedes einzelne Pixel gespeichert werden. Es wird davon ausgegangen, daß das menschliche Auge nicht mehr als 16,7 Millionen Farben unterscheiden kann. Siehe auch Palette.
U
UV Koordinaten
beschreiben,wie eine Textur auf einem 3D Objekt liegt (Ausrichtung,Winkel) unterschieden wird noch zwischen boxed,planar,zylindrisch,sphärisch
V
V-Sync
Länge eines vertikalen Synchronisationsimpulses für einen Monitor; Angabe üblicherweise in Mikrosekunden.
VGA
Abkürzung für Video Graphics Adapter von IBM mit einer Standardauflösung von 640 x 480 Pixel und 16 Farben.
Vorgabemodus
Kapazitäten, Auflösungen und Anzeigemodus, mit denen das System beim Starten arbeitet.
W
WWW
World Wide Web Im PrinZIP ist das WWW nichts anderes als die Darstellungsschicht (Presentation Layer) des Internet. Erst durch die Bildhaftigkeit und die endlose Verknüpfbarkeit des WWW durch Hypertext ist das bereits 20 Jahre davor existierende Internet aus seinem Märchenschlaf erwacht. Mittlerweile dient das WWW nicht alleine der weltweiten Verbreitung von Dokumenten jedweder Natur, auch der Kommerz hat es bereits für sich entdeckt. Das WWW ist nur ein Teil des Internets, weitere Dienste sind: E-Mail: Zum Versenden elektronischer Post FTP File Transfer Protocol, zur Übertragung großer Datenmengen Gopher: Veralteter textorientierter Informationsdienst IRC: Internet Relay Chat, Live-Gesprächsforum, bei dem beliebig viele Teilnehmer über Bildschirm, Tastatur und Modem miteinander kommunizieren Telnet: Terminalprogramm, das die Bedienung eines entfernten Rechners über das Nezt ermöicht Usenet:! Diskussionsgruppen zu bestimmten Themengebieten, sog. Newsgroups
Y
YUV-Farbraum
Die Bildinformationen einzelner Bilder setzen sich aus einem Helligkeitsanteil und zwei Farbanteilen zusammen. Die Farbanteile errechnen sich durch Differenzbildung mit dem Helligkeitswert. Dieses Verfahren stammt ursprünglich aus der Farbfernsehtechnik.
Z
Zooming
Vergrößerte Darstellung eines Bildausschnittes.
Zuschneiden
Das Begrenzen eines Zeichnungsbereichs auf eine rechteckige Fläche durch das Abschneiden der Kanten.