Palindrom

Glossar Online Werbung

A

AdKlicks

Messwert für die Anzahl der Klicks auf einen Banner.

AdImpressions / AdViews

Messwert für den Werbemittelkontakt. AdImpressions bezeichnen die Anzahl der vom Nutzer abgerufenen (gesehenen) Werbemittel vom Server eines Werbeträgers oder eines anderen AdServers.

AdServer

Server, der Online Ads verwaltet. Beim Aufruf einer Webseite überträgt die Serversoftware automatisch die passenden Werbemittel auf diese Seite. Bei Kampagnen kann so beispielsweise festgelegt werden, welches Ad welchen Nutzern wie lange gezeigt wird (Targeting). Zudem vereinfachen AdServer die Überwachung und Erfolgskontrolle von AdKampagnen, indem sie Statistiken zu Page Impressions und User Tracking erstellen.

Affiliate Marketing

Affiliates sind Vertriebspartner von kommerziellen Websites (auch Merchant). Affiliates bringen Werbemittel wie Banner oder Textlinks auf ihrer Website an, die zum Angebot der kommerziellen Website führen. Kommt über diese Links ein Lead zustande (z. B. ein Kauf), erhält der Affiliate eine Vergütung oder Provision vom Merchant.

B

Behavorial Targeting

Werbestrategie, die sich am Surf-Verhalten der Internetnutzer orientiert. Sie ermöglicht es, zielgerichtet die Werbung einzublenden, die den persönlichen Interessen des Nutzers entspricht.

Bottom Ad

Werbeformat, das am Ende von Webseiten mit redaktionellen Inhalten platziert ist. Es wird vor allem für Textlinks genutzt.

C

Channel

Gliederung von Internetangeboten nach Themenschwerpunkten wie beispielsweise Automotive, Finanzen, Entertainment oder Reise.

Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate beziffert die Anzahl der Klicks auf ein Werbebanner im Verhältnis zur Anzahl der Gesamtaufrufe des Banners (Impressions). Beispiel: Wird eine Werbung hundertmal angezeigt und dabei fünfmal angeklickt, beträgt die Klickrate 5 Prozent.

Cookie Dauer

Die Cookie-Dauer, auch Cookie Lifetime, ist wichtig für die Abrechnung von Affiliate-Programmen. Cookies werden nämlich u. a. im Affiliate-Marketing eingesetzt, um den Provisionsanspruch eines Publishers über einen bestimmten Zeitraum aufrecht zu erhalten. Die Cookie-Dauer besagt, wie lange das Cookie auf dem Rechner des Users gültig bleibt. Ist zum Beispiel eine Laufzeit von 30 Tagen eingestellt, so erhält der Publisher auch für Leads und Sales eine Prämie, die bis zu 30 Tage nachdem der User auf das Werbemittel geklickt hat, zu Stande kommen

Cost per Click

Preismodell, bei dem Werbetreibende abhängig von der Anzahl der Nutzerklicks auf das Werbemittel zahlen.

Cost per Lead

Preismodell, bei dem Werbetreibende pro qualifiziertem Kundenkontakt zahlen, wie beispielsweise die Bestellung eines Newsletters, die Anforderung eines Katalogs usw.

Cost per Order

Preismodell, bei dem Werbetreibende nur zahlen, wenn über das Werbemittel eine Bestellung zustande gekommen ist.

CPM / TKP

(Cost-per-Thousand-Impressions, Tausender Kontaktpreis) Gibt an, zu welchem Preis mit einem Werbeträger 1.000 Kontakte in der Zielgruppe erreicht werden können.


D

Digitale Beilage

Online-Ausgabe eines Printprospekts. Begleitende Werbemittel wie beispielsweise Layer Ads verlinken direkt zur digitalen Beilage, die sich als blätterbare und zoomfähige Flash-Applikation öffnet.


Direct E-Mail

Direct E-Mail (DEM) ist die digitale Version des traditionellen Offline-Direktmarketings. Die Werbe-Informationen werden per Mail an die Empfänger verschickt, die zuvor ausdrücklich ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Im Gegensatz zum Newsletter besteht DEM nur aus einer Werbebotschaft und enthält keinen redaktionellen Inhalt. Der Versand erfolgt aufgrund individueller Targeting-Informationen. Der Schlüssel zum Erfolg von DEM-Kampagnen liegt in der Qualität der Datenbanken sowie der Relevanz des Angebots für die Adressaten.

Domain

Adresse einer Website im Internet. Es werden drei Arten von Domains unterschieden: Die erste Ebene ist die Top-Level-Domain wie .de, .com oder .net. Die Second-Level-Domain besteht aus einem Namen und wird durch einen Punkt getrennt von der nachfolgenden Top-Level-Domain z. B. adlink.net. Third-Level-Domains sind eine Unterform der Second-Level-Domains und dienen meist der weiteren Abgrenzungen innerhalb der Domain. Sie werden auch als Subdomains bezeichnet.

Domain Parking

Nutzung von inhaltslosen Domains für Werbezwecke.


E

EIAA

Die European Interactive Advertising Association ist der Branchenverband paneuropäischer Onlinevermarkter. Wichtigstes Ziel der Organisation ist die Förderung des europäischen Onlinewerbemarktes. Fokussiert auf hoch entwickelte Media-Research-Projekte veröffentlicht die EIAA derzeit u. a. die einzige gesamteuropäische Studie zur Entwicklung des Internet (EIAA Media Consumption Study). Weitere Informationen über die EIAA finden Sie unter www.eiaa.net.


F

G

H

Homepage Background Video Streaming

Homepage Background Video Streaming ist ein innovatives Werbeformat für die Markenkommunikation. Über die aufmerksamkeitsstarke Hintergrundplatzierung können Werbetreibende ihre Marke kreativ und prominent inszenieren und damit die Werbewirkung ihrer Kampagnen deutlich erhöhen. So wird etwa die durchschnittliche Klickrate durch das Format signifikant gesteigert (Bekanntheit). Zusätzlich trägt die besonders emotionalisierende Wirkung dazu bei, Kunden effektiv an die Marke zu binden und neue Kunden für sie zu gewinnen (Branding). Praxisbeispiel: Mit Hilfe von Homepage Background Video Streaming verschaffte AdLINK Media seinem Kunden Germanwings eine Klickratensteigerung von mehr als 175 Prozent.

I

J

K

Konversionsrate

Die Konversionsrate (auch Conversion Rate oder CR) bezeichnet die prozentuale Anzahl von zum Beispiel Besuchern eines Internetshops oder Empfängern eines Newsletters, die einen Kauf tätigen, also vom reinen Nutzer zum Käufer oder Kunden konvertieren. Ein Beispiel: Verzeichnet ein Shop aufgrund einer Marketingaktion 100.000 Visits und 2.000 Käufe, beträgt die Konversionsrate 2.000 : 100.000 = 0,02, sprich 2 Prozent. Typisch sind Werte zwischen 1 und 5 Prozent, das heißt von 100 Besuchern verlassen 95 bis 99 den Shop ohne etwas zu kaufen.

L

Landingpages

Die Landing Pages sind aktuelles Thema vieler angeregter Diskussionen in der Branche. Landing Pages sind speziell eingerichtete Websites, die nach dem Klick auf ein Onlinewerbemittel auf dem Bildschirm des Users erscheinen und eine konkrete Aktion wie etwa einen Kauf einleiten sollen. Nur wenige Sekunden entscheiden darüber, ob der potenzielle Kunde den Prozess fort führt oder nicht. Landing Pages sollten daher eine inhaltliche und emotionale Brücke zum vorgeschalteten Werbemittel schlagen, damit dessen Attraktion nicht verpufft. Geringe Ladezeiten, passende Texte und geeignete Response-Optionen sind weitere Knackpunkte, die eine Landing Page erfolgreich machen, das heißt, die das durch eine Kampagne geweckte Kundeninteresse in Umsatz umwandeln.

M

Microsites

Themenbezogene, eigenständige Websites, die für Werbekampagnen genutzt werden.

N

O

One Stop Shopping

Das Handling europaweiter Werbekampagnen erfolgt zentral durch einen Vermarkter. Der Werbetreibende hat daher für seine Kampagne nur einen Ansprechpartner, der alles koordiniert.

OPA Europe

Die OPA Europe wurde 2003 von führenden europäischen Internet-Content-Anbietern gegründet. Die Organisation vertritt die Interessen der Online-Angebote gegenüber der Werbewelt und Presse, Institutionen und Öffentlichkeit. Mit seriöser Forschung und Kommunikation will OPA Europe das Internet als effektives Werbemedium und nachhaltiges Media-Business etablieren und so die dauerhafte Verfügbarkeit hochwertiger Inhalte für die Öffentlichkeit sicherstellen.

Opt-In-Verfahren

Opt-In bezeichnet ein Verfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Empfang regelmäßiger E-Mails (z. B. Newsletter) zugestimmt werden muss. Um fehlerhaften Daten oder Missbrauch vorzubeugen, wurde zusätzlich das Double-Opt-In entwickelt. Bei dieser Variante muss der Empfänger seinen Eintrag in die Abonnentenliste zusätzlich aktiv bestätigen.


P

Page Impressions

Anzahl der abgerufenen Seiten eines Online-Angebots.

Permission Marketing

Direktmarketingstrategie, bei der das Einverständnis des Empfängers besteht, Werbebotschaften zu erhalten.

PopUnder

Werbefenster, das sich im Hintergrund einer Webseite öffnet und somit erst nach dem Schließen der übrigen Browserfenster sichtbar wird.

PopUp

Werbefenster, das sich im Vordergrund einer Website öffnet.

Portal

Online-Angebot mit zumeist themenspezifischen Informationen. Ziel des Portals ist es, sich bei Nutzern als Einstiegsseite zu etablieren. Zusätzlich zum Informationsangebot bieten Portal-Seiten häufig Suchfunktionen, kostenlose E-Mail-Accounts und E-Commerce-Angebote.


Q

R

Publisher

Betreiber einer Website, der die bereitgestellten Werbemittel der Advertiser für eine Provision auf seiner Website veröffentlicht.


Response

Die Antwort beziehungsweise Reaktion des Empfängers auf eine Direktmarketingaktion wie Aufträge, Bestellungen, Anforderungen, Anmeldungen usw.


S

Share of Voice

Maßeinheit für den Anteil der Werbekontakte an den Gesamtkontakten.

Streaming

Abspielen von Sound- und Videodateien bereits während des Downloads in Echtzeit.

T

Targeting

Werbestrategie, die Werbemittel nur bei den Nutzern einspielt, die zuvor als Zielgruppe definiert wurden.

Targeting-Methoden

Methoden zur Zielgruppenerfassung und -definition. Durch bestimmte Auswahlkriterien, wie beispielsweise Herkunftsland, benutztes Betriebssystem oder demografische Daten werden Zielgruppen definiert.

U

Unique User

Der Unique User ist eine Messgröße für die Nutzung einer Website; sie gibt an, wie viele eindeutige Nutzer ein Internetangebot, bzw. eine Werbung darauf, in einem bestimmten Zeitraum hatte. Ruft ein Besucher nacheinander mehrere Seiten eines Angebots auf, so zählt dies als ein Unique User (einmaliger Benutzer). Erst der erneute Seitenabruf nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne zählt als erneuter Unique User. Der Unique User ist damit die Grundlage für die Berechnung der Reichweiten von Werbung auf Websites.

User Tracking

Das Usertracking untersucht, welche Wege die Besucher einer Website genommen haben und wie lange sie sich in welchen Bereichen aufgehalten haben. Jeder Betreiber einer kommerziellen Internetsite sollte Usertracking vornehmen, um mehr über die Vorlieben der Besucher zu erfahren und so sein Angebot zu optimieren – und es damit für Werbetreibende attraktiver zu machen. Gängige Methoden sind die Logfileanalysen oder der Einsatz pixelbasierter Tools.


V

Visits

Zusammenhängender Nutzungsvorgang eines Webangebots. Ein Visit gilt als beendet, wenn 30 Minuten lang keine Abrufe erfolgt sind.


W

Werbedruck

Messgröße für die Intensität mit der für ein Produkt geworben wird. Die Maßeinheit ist der Share of Voice.

X

Y

Z